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Nach der FMS

Der Fachmittelschulausweis ermöglicht den Besuch von Höheren Fachschulen, der Fachmaturitätsausweis den Besuch von Fachhochschulen.

Höhere Fachschule
Berufe des Gesundheitswesens
Neue Berufsausbildungen an Höheren Fachschulen wie Dipl. Pflegefachfrau HF/Dipl. Pflegefachmann HF, Dentalhygienikerin/Dentalhygieniker, Rettungssanitäterin und -sanitäter, bio-medizinische Analytikerin und Analytiker (bisher med. Laborantin und Laborant), Fachpersonen für Medizinisch-Technische Radiologie sowie Medizinisch-Technische Operationsfachleute.

Sozialpädagogischer Beruf - Sozialpädagogin/Sozialpädagoge HF
Zur Aufnahme in die genannten Berufsausbildungen ist in der Regel zusätzlich zum Fachmittelschulausweis das Bestehen einer Eignungsabklärung erforderlich. Ein Eintritt in die Höhere Fachschule Sozialpädagogik bedingt zusätzlich ein Praxisjahr vor Ausbildungsbeginn. Es ist möglich während des Praxisjahrs die Fachmaturität zu erwerben.

Fachhochschule
Mit der Fachmaturität steht auch der Zugang zu Fachhochschulen im gewählten Berufsfeld offen, also entweder zu einer Hochschule für Soziale Arbeit oder zu einer Fachhochschule Gesundheit (in Bern Studiengänge Pflege, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Hebamme, zudem Ergotherapie in Zürich). Gewisse Studiengänge der Fachhochschule im Bereich Gesundheit unterliegen einer Zulassungsbeschränkung: So stehen etwa für den Studiengang Physiotherapie bei rund 300 Bewerbungen nur 60 Studienplätze zur Verfügung. Wer einen Fachhochschulstudiengang anstrebt, sollte deshalb für den Fall der Nichtzulassung immer auch eine Alternativlösung (z.B. Höhere Fachschule) vorsehen.

Für die Aufnahme an Fachhochschulen ist neben dem Fachmaturitätsausweis in der Regel das Bestehen einer anspruchsvollen Eignungsabklärung erforderlich. Das Absolvieren eines zusätzlichen Praktikums ist in der Regel nicht notwendig, da das Praktikum Bestandteil der Fachmaturität ist.